Together

Projektwoche vom 15.-23. Oktober 2016

Die Swiss Football League (SFL) und die Schweizer Profiklubs beteiligen sich gemeinsam mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, dem Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge und dem Staatssekretariat für Migration an der Kampagne «Together2016». Beim Fussball lernen Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und ethnischer Herkunft, als Mannschaft zu funktionieren.

Mit dieser Kampagne und der Projektwoche möchte die SFL zusammen mit den Schweizer Profiklubs einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten, aber auch die Integrationskraft des Fussballs zum Thema machen – als ein Beispiel dafür, dass der Fussball einen gesellschaftlichen Nutzen über das Spielgeschehen hinaus stiftet und dass Liga und Klubs ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen. Vom 15.-23. Oktober 2016 wird von vielen Profiklubs eine Projektwoche durchgeführt. Was welcher Klub macht, seht ihr hier:

"Aktuell sind wir in einem Flüchtlingsprojekt in Jordanien engagiert, wo wir mit unserem Instruktor Willy Schmid vor Ort sind und die sogenannten Young Coaches ausbilden." (Adrian Knup, Vize-Präsident FC Basel 1893)

"Le football unit et nous tenons notre place" (Gianluca Sorrentino, CRS FC Lausanne)

"Ich bin mir als Captain der Verantwortung bewusst, dass ich alle bei mir in der Mannschaft, egal woher sie kommen, egal welcher Hautfarbe, versuche zu vereinen, damit wir zusammen für unsere Siege kämpfen." (Claudio Lustenberger, Captain FC Luzern)

«Der FC Sion lebt Integration. Ich bin das beste Beispiel dafür.» (Chadrac Akolo, Mittelfeldspieler FC Sion)

"Jede Person bringt etwas mit aus seinem Land, das ist das Spezielle. Wir sind dadurch eine gemischte Mannschaft aber auf dem Platz sind wir eins". (Petar Pavlovic, U-21 Stürmer FC St. Gallen 1879)

"Manchmal muss man auch einfach mal "de Grind" zum Fenster raus halten und etwas machen, statt nur darüber zu sprechen" (Markus Lüthi, Präsident FC Thun)

"Der Fussball hat eine starke Kraft, so dass er kulturelle und sprachliche Barrieren überwinden kann". Wir wollen den Flüchtlingen daher ein Partner sein" (Peter Jehle, Torhüter FC Vaduz)

"Der Fussballplatz ist die Welt in Kleinformat" (Andreas Mösli, Geschäftsführer FC Winterthur)

"Wir versuchen mit den Kindern, die gerade in die Schweiz gekommen sind, auch schon Deutsch zu sprechen. Die Regeln sind bekannt und wenn man einen Ball im Spiel hat - dann funktonierts."  (Alp Gürsu, Juniorentrainer U11 FC Wohlen)

"Nicht alle haben das Glück, Träume verwirklichen zu können" (Leonardo Bertone, Mittelfeldspieler YB)

"Gelebte Integration betrifft nicht nur die Spieler, sondern auch ihre Familien, die jeweils an die Spiele kommen und sich dabei Freundschaften entwickeln." (Ancillo Canepa, Präsident FC Zürich)